Im Norden an der Straße nach Bühlingen gelegen, befindet sich auf der rechten Seite eine kleine Wegkapelle. Die Ausstattung ist schlicht, an der Altarfront des kleinen Marienaltärchens feiert auf einer breiten Votivtafel von 1807an einem Marienaltar ein Priester im schwarzen Messgewand die hl. Wandlung, assistiert von einem Ministranten; daneben sind zwei Fenster mit Butzenscheiben zu erkennen. Links sind sechs arme Seelen im Fegfeuer dargestellt, überschwebt von drei Putten. Rechts vor einer gemalten Architektur steht der hl. Antonius von Padua mit Jesuskind, sowie die hl. Ottilie mit ihrem Attribut, dem Buch, darauf zwei Augen. Rechts außen ist ein betender Mann mit roter Weste und grünem Rock zu erkennen, hinter ihm eine verblasste Gestalt. Der Text unter der Tafel lautet: "Wir bitten dich, komme deinen Dienern zu Hilfe, die du mit deinem kostbaren Blut erlöst hast."

Die am Südende von Wengenhausen stehende Kapelle ist der Hl. Maria geweiht. Sie wurde 1732 von dem Bauern Johann Adam Bäuerlen gestiftet.

Auf der Südseite des Maihinger Berges, etwa 100 m nördlich der Straße nach Maihingen, steht unter einer wunderschönen gewachsenen alten Linde die Kapelle "Herrgott in der Ruh". Es ist eine ganz kleine Feldkapelle, an dem Wanderer innere Einkehr und Ruhe finden können.  Seitlich neben dieser Kapelle wurde ein spätmittelalterliches Sühnekreuz aufgestellt, das bis zum Neubau der Straße nach Maihingen dort gestanden ist.

Angeschmiegt in malerischer Umgebung des Ulrichsbergs steht eine Grotte. Sie wurde am 8. Dezember 1904 der hl. Muttergottes geweiht und der Kirche gestiftet. Erbaut aus Tropfsteinen nach dem Votivbild der "Grotte von Lourdes", wurde sie in einer halbkreisähnlichen Anordnung in das Gelände integriert. Ihr zu Ehren findet heute alljährlich eine Maiandacht mit Lichterprozession statt.